„Ich wurde auf eine Trage festgeschnallt und wurde da mit Elektroschocks behandelt. Und es wurde zu mir immer gesagt: »Sei brav, sei lieb in Zukunft, das ist jetzt die Strafe dafür«."

Anett K., Interview o.D.
Durchgangsheim Karl-Marx-Stadt

Arrest gab es häufig, schlimmstenfalls in der ‚Hölle‘. So nannten die Erzieher den kalten, dunklen Raum unterhalb des Kellers. Ich hatte immer Angst, vergessen zu werden.“

„Arrest gab es häufig, schlimmstenfalls in der ‚Hölle‘. So nannten die Erzieher den kalten, dunklen Raum unterhalb des Kellers. Ich hatte immer Angst, vergessen zu werden.“

Anett K., Interview o.D.
Durchgangsheim Karl-Marx-Stadt

„Angekommen im alten Barkas B 1000. Das war ’ne alte Villa. Holzfußböden. Da musste ich mich komplett ausziehen, dann Läusekontrolle. Haare geschnitten. […] ich hab mich sehr elend gefühlt.“

Anett K., Interview o.D.
Durchgangsheim Karl-Marx-Stadt

„Ich habe lange gebettelt, dass ich einen Arzt brauche. Ich bin ein Simulant, wurde mir gesagt. Am Ende bin ich zusammengebrochen und hatte eine Lungenentzündung.“

„Ich habe lange gebettelt, dass ich einen Arzt brauche. Ich bin ein Simulant, wurde mir gesagt. Am Ende bin ich zusammengebrochen und hatte eine Lungenentzündung.“

Anett K., Interview o.D.
Durchgangsheim Karl-Marx-Stadt

„​„Eine Eisentür wurde auf- und zugeschlossen und ich musste mich vor einem Mann ausziehen. Ich wurde desinfiziert und kam in eine Dunkelzelle.“

Anett K., Interview o.D.
Durchgangsheim Karl-Marx-Stadt